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Einen Baum umarmen: Die Vorteile einer einfachen Geste, die uns mit der Natur verbindet.

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Durch einen Wald zu spazieren, den Duft der Bäume einzuatmen und die Hände über die Rinde zu legen, mag banal erscheinen. Doch wenn wir von Natur umgeben sind, scheint etwas in uns zur Ruhe zu kommen.

Einen Baum zu umarmen ist eine einfache Übung, die dazu einlädt, innezuhalten, durchzuatmen und sich auf die Empfindungen des Augenblicks zu konzentrieren. Es sind keine besonderen Techniken nötig: Suchen Sie sich einfach einen ruhigen Ort, gehen Sie zu einem Baum und nehmen Sie sich ein paar Minuten Auszeit von Handy, Lärm und Sorgen.

Warum tut uns die Zeit zwischen Bäumen so gut?

Der positive Effekt scheint nicht von der Umarmung selbst zu kommen, sondern vielmehr vom Kontakt mit der Natur und der entspannenden Wirkung des Grüns.

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Zeit zwischen Bäumen und Pflanzen zu verbringen, wird mit verschiedenen positiven Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden in Verbindung gebracht:

Es kann ein Gefühl der Ruhe und Entspannung fördern;
es kann helfen, Stress abzubauen;
es ermöglicht eine mentale Auszeit vom Alltagstrubel;
es kann die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden verbessern;
es hilft, die Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt zu lenken, ähnlich wie manche Achtsamkeitsübungen.

Es ist kein Zufall, dass Shinrin-yoku, wörtlich „Waldbaden“, in Japan so bekannt ist: Zeit langsam und achtsam zwischen den Bäumen verbringen, beobachten, lauschen und die Umgebung bewusst wahrnehmen.

So geht’s:

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Suchen Sie sich einen Baum an einem ruhigen Ort. Legen Sie Ihre Hände oder Ihren Körper an den Stamm, schließen Sie die Augen und atmen Sie ein paar Mal tief durch. Konzentrieren Sie sich auf die Beschaffenheit der Rinde, das Rascheln der Blätter, den Wind und die Düfte des Ortes.

Verweilen Sie einige Minuten dort, ohne unbedingt etwas Bestimmtes zu erwarten.

Einen Baum zu umarmen ist keine Therapie und ersetzt keine medizinische Behandlung, aber es kann ein kleines, natürliches Ritual sein, um zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen und jene innere Ruhe wiederzufinden, die uns im Alltag oft verloren geht.

Manchmal ist die einfachste Medizin, sich ein paar Minuten mehr Zeit für die Natur zu nehmen.

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