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So backt man fluffige und preiswerte „Conchas“

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Aus 1 kg Mehl lassen sich mehr als 30 Stück zubereiten.
Zutaten für den Teig:
1 kg Weizenmehl
450 ml lauwarmes Wasser
250 g Zucker
150 g Margarine (zimmerwarm)
40 g frische Hefe
3 Eier
1 Prise Salz
1 Prise gelbe Lebensmittelfarbe (optional)
Für die Kruste (das Topping)
250 g Zucker
250 g Puderzucker
500 g Pflanzenfett (z. B. Kokosfett oder Backfett)
750 g Weizenmehl
Für die verschiedenen Geschmacksrichtungen/Farben:
1 gehäufter Esslöffel Kakaopulver
Rosa Lebensmittelfarbe (nach Bedarf)
Ein Drittel der Masse bleibt natur (ohne Zusätze)

Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Hefe aktivieren
Nimm etwa 100 ml des lauwarmen Wassers aus der Zutatenliste ab.
Bröckle die 40 g frische Hefe in das Wasser und gib 1 Esslöffel des Zuckers (aus der Rezeptmenge) hinzu.
Verrühre alles, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Lasse die Mischung 8 bis 10 Minuten ruhen, bis sie zu schäumen beginnt.
Wichtig: Das Wasser muss lauwarm sein, nicht heiß, da

eine zu hohe Temperatur die Hefe zerstören kann.

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2. Teig zubereiten
Gib das Mehl in eine große Schüssel oder auf eine saubere Arbeitsfläche.
Füge hinzu:
den restlichen Zucker,
die Prise Salz,
die 3 Eier,
die aktivierte Hefe,
die Prise gelbe Lebensmittelfarbe.
Beginne mit dem Vermengen.
Gib nach und nach das restliche lauwarme Wasser hinzu, während du die Zutaten einarbeitest.
Es ist nicht ratsam, das gesamte Wasser auf einmal hinzuzufügen. Je nach Mehlbeschaffenheit kann etwas mehr oder weniger Flüssigkeit erforderlich sein.

3. Kneten
Sobald sich die Zutaten zu einem Teig verbunden haben, beginne mit dem Kneten.
Anfangs ist der Teig etwas klebrig und schwer, aber durch das Kneten entwickelt er nach und nach eine gute Struktur.
Knete den Teig etwa 8 bis 10 Minuten lang, bevor du die Margarine einarbeitest. 4. Margarine einarbeiten
Gib die 150 g weiche Margarine nach und nach hinzu.
Knete weiter, während der Teig die Margarine vollständig

aufnimmt.
Anfangs mag es so aussehen, als würde der Teig auseinanderfallen oder klebriger werden. Das ist normal.
Knete den Teig etwa 12 bis 18 Minuten lang, bis er:
weich, glatt, elastisch sowie leicht feucht, aber gut zu handhaben ist.

Um zu prüfen, ob er fertig ist, nimm ein kleines Stück und ziehe es vorsichtig mit den Fingern auseinander. Es sollte sich eine dünne Membran bilden, bevor es reißt.
Gib während des Knetens nicht zu viel zusätzliches Mehl hinzu, da das Gebäck sonst trocken oder schwer werden kann.

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5. Erste Ruhephase
Forme den Teig zu einer Kugel.
Lege sie in eine leicht eingefettete Schüssel und decke sie mit Frischhaltefolie oder einem sauberen Tuch ab.
Lasse den Teig an einem warmen Ort etwa 60 bis 90 Minuten ruhen, oder bis er sein Volumen praktisch verdoppelt hat.
Die Zeit kann je nach Raumtemperatur variieren.

ZUBEREITUNG DER „CONCHA“-MASSE (AUFLAGE)
6. Pflanzenfett cremig rühren

Gib die 500 g Pflanzenfett in eine große Schüssel.
Bearbeite es mit den Händen, einem Teigschaber oder einem Mixer, bis es weich und cremig ist.
Füge hinzu:
250 g Zucker,
250 g Puderzucker.
Vermenge alles, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

7. Mehl hinzufügen
Gib die 750 g Mehl nach und nach hinzu.
Vermenge und knete die Masse sanft, bis sie homogen, weich und formbar ist.
Die richtige Konsistenz ermöglicht es, eine kleine Kugel zu formen und diese anschließend flach zu drücken, ohne dass sie zerbröckelt.
Die Masse darf weder flüssig noch übermäßig klebrig sein.

8. Die Masse in drei Geschmacksrichtungen aufteilen
Teile die gesamte Masse in 3 gleiche Teile auf.
Schokoladenmasse
Gib zu einem Teil hinzu:
1 gehäuften Esslöffel Kakaopulver.
Knete die Masse, bis sich der Kakao gleichmäßig verteilt hat. Rosa Teigschicht
Gib einige Tropfen rosa Lebensmittelfarbe zu einem Drittel des Teigs.
Knete ihn, bis ein gleichmäßiger Rosaton entsteht.
Füge

die Farbe nach und nach hinzu, damit der Teig nicht zu intensiv gefärbt wird.
Traditionelle Teigschicht
Belasse das dritte Teigdrittel in seiner natürlichen Farbe.
Decke alle drei Teigportionen ab, während du die „Conchas“ fertigstellst, damit sie nicht austrocknen.

FORMEN DER CONCHAS
9. Teig teilen
Sobald sich das Teigvolumen verdoppelt hat, drücke ihn sanft zusammen, um überschüssige Gase entweichen zu lassen.
Teile den Teig in Portionen von etwa 70 bis 85 g, je nach gewünschter Größe.

Forme jede Portion zu einer glatten Kugel.
Zum Formen der Kugel legst du den Teig auf die Arbeitsfläche und bewegst die Hand kreisförmig darüber, bis die Oberfläche straff und gleichmäßig ist.

10. Auf das Backblech legen
Platziere die Teigkugeln auf leicht gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Backblechen.
Lasse genügend Abstand zwischen ihnen, da sie während der zweiten Ruhephase und beim Backen noch aufgehen werden.

11. Die Teigschicht auflegen
Nimm eine kleine Portion des gewählten Teigs

und forme daraus eine kleine Kugel.
Drücke sie zwischen den Händen oder zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie flach, bis eine dünne Scheibe entsteht, die etwas kleiner ist als die Oberfläche der Concha.
Lege sie vorsichtig auf jede Teigkugel.
Drücke sie nur ganz leicht an, damit sie haftet, ohne das Gebäck dabei flach zu drücken.
Du kannst abwechseln zwischen:
naturbelassenen Conchas,
rosa Conchas,
Schokoladen-Conchas.

12. Muster einritzen
Ritze mit einem speziellen Concha-Ausstecher oder einem kleinen Messer vorsichtig das klassische Muster aus geschwungenen Linien ein.
Der Schnitt sollte nur… …die Teigschicht für die Oberfläche.

Schneide nicht zu tief in den Brotteig ein.
Du kannst auch folgende Muster gestalten:
traditionelles Muschelmuster,
kleine Quadrate,
diagonale Linien,
Spiralen.
13. Zweite Ruhephase
Decke die „Conchas“ leicht ab, ohne dass die Folie oder das Tuch auf den Teig drückt.
Lasse sie etwa 40 bis 60 Minuten ruhen, bis sie sichtlich aufgegangen und leichter sind.

Es ist nicht nötig

zu warten, bis sie ihr Volumen vollständig verdoppelt haben.

14. Ofen vorheizen
Während die „Conchas“ fertig ruhen, heize den Ofen vor auf:
175 °C
Achte darauf, dass der Ofen vollständig aufgeheizt ist, bevor du die Backbleche hineinschiebst.

15. Backen
Backe die „Conchas“ bei 175 °C für etwa 15 bis 20 Minuten.
Die Zeit hängt von der Größe und dem jeweiligen Ofen ab.
Sie sind fertig, wenn:
sie an Volumen zugenommen haben,
die Unterseite leicht gebräunt ist,
die Ränder eine zarte Bräunung aufweisen,
die Oberfläche ihr Muster gut behalten hat.
Backe sie nicht zu lange, da sie sonst ihre Weichheit verlieren können.

16. Abkühlen
Nimm die Backbleche aus dem Ofen.
Lasse sie etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen und lege sie dann auf ein Kuchengitter.
Warte, bis sie etwas abgekühlt sind, bevor du sie anfasst.
Beim Aufbrechen einer „Concha“ sollte die Krume weich, leicht, luftig und fluffig aussehen.

TIPPS FÜR

BESONDERS FLUFFIGE ERGEBNISSE
Verwende kein heißes Wasser. Es sollte nur lauwarm sein, um die Hefe zu schonen.
Knete ausreichend lange. Ein gut ausgearbeiteter Teig ist entscheidend für eine fluffige Krume.

Arbeite nicht zu viel zusätzliches Mehl in den Teig ein. Auch wenn er anfangs leicht klebrig ist, gewinnt er während des Knetens an Struktur.
Gib die Margarine erst hinzu, nachdem sich die Teigstruktur bereits zu entwickeln begonnen hat. Dies fördert eine bessere Struktur.

Halte die beiden Ruhephasen ein. Orientiere dich nicht nur an der Uhr, sondern beobachte, wie der Teig aufgeht.
Mache die Teigschicht für die Oberfläche nicht zu dick. Eine zu dicke Schicht kann das richtige Aufgehen der Kruste behindern.

Backe sie nicht zu lange. Nimm sie heraus, sobald sie leicht gebräunt sind. So bleiben sie innen zart und saftig.
Sobald sie vollständig abgekühlt sind, bewahre sie in einem gut verschlossenen Beutel oder Behälter auf, damit sie schön weich

bleiben.
Hinweis zur Masse

Die angegebenen Mengen für die Masse ergeben eine recht großzügige Menge. Es ist gut möglich, dass etwas übrig bleibt, nachdem alle Gebäckstücke dieses Rezepts damit überzogen wurden.
Die übrig gebliebene Masse lässt sich gut einpacken und im Kühlschrank für eine weitere Portion aufbewahren.
Viele Grüße

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