Sobald das Wasser sprudelnd kocht, gebe ich die Nudeln hinein und koche sie nach Packungsanweisung – meist etwa 8 bis 10 Minuten – bis sie al dente sind. Während die Nudeln sanft vor sich hin köcheln, erhitze ich in einer großen Pfanne das Öl zusammen mit der Butter, dadurch bekommt die Sauce ihre schöne Cremigkeit und das Aroma wird besonders intensiv.
In die heiße Fettmischung kommen zunächst die Zwiebelwürfel. Ich brate sie bei mittlerer Hitze an, bis sie glasig werden und anfangen zu duften – dieser Moment ist immer so schön, weil sich ein milder, süßlich-scharfer Duft in der Küche ausbreitet. Kurz darauf gebe ich den Knoblauch hinzu und lasse ihn ganz kurz mitbraten, jedoch wirklich nur eine halbe Minute, da Knoblauch sonst leicht bitter werden kann.
Jetzt kommt der Schinken in die Pfanne. Ich nehme ihn vorsichtig unter Rühren dazu und brate ihn leicht an, bis er ein wenig angebräunt und aromatisch ist. Dabei achte ich darauf, dass der Schinken nicht zu trocken wird, sondern weiterhin saftig bleibt. Ist das erreicht, lösche ich die Mischung mit der Sahne und der Milch ab. Die Sauce sollte schön flüssig und samtig sein, also rühre ich alles gut um, sodass sich die Sahnestücke verbinden.
Im nächsten Schritt würze ich die Sauce mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss. Der Muskat verleiht dem Gericht diese besondere Tiefe, die an Omas Küche erinnert. Ich lasse die Sauce bei sanfter Hitze köcheln, damit sich alle Aromen harmonisch verbinden und die Sauce ein wenig eindickt – das dauert in der Regel etwa 5 bis 7 Minuten.





