In der Zwischenzeit könnt ihr die Senfsosse vorbereiten, die das Herzstück dieses Gerichts ist. Erwärmt die Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze, bis sie schmilzt, aber nicht bräunt. Die Butter sollte schaumig sein, dann gebt ihr das Mehl hinzu. Jetzt heißt es schnell rühren, am besten mit einem Schneebesen. Die Mehlschwitze bildet die Basis für die Soße und verhindert, dass sie später klumpig wird. Wichtig ist, kontinuierlich zu rühren, damit das Mehl leicht anrösten kann und den Buttergeschmack annimmt, ohne zu verbrennen.
Nach circa 1 bis 2 Minuten gießt ihr die kalte Milch langsam unter ständigem Rühren dazu, damit sich keine Klümpchen bilden. Gebt dann auch die Gemüse- beziehungsweise Fleischbrühe hinzu. Die Mischung wird nun dicker, was ihr deutlich sehen und spüren könnt, wenn die Soße vorsichtig köchelt. Um die passende Konsistenz hinzubekommen, sollte die Soße cremig, nicht zu dünn oder zu dick sein – sie soll sanft vom Löffel laufen. Falls die Soße zu dick wird, könnt ihr noch etwas Milch oder Brühe nachgießen.
Jetzt kommt der entscheidende Moment, in dem der Senf ins Spiel kommt. Gebt die zwei Esslöffel Senf hinzu und rührt ihn behutsam unter die Soße. Der Senf gibt dem Ganzen eine angenehme Schärfe und ein feines Aroma, das das Gericht so besonders macht. Abschließend schmeckt ihr die Soße mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, Muskat und gern auch einem Spritzer Zitronensaft ab – der kleine Spritzer Säure rundet den Geschmack wunderbar ab und sorgt für Frische.





