Stinkwanzen im Haus? So wirst du sie schnell wieder los!
anzutreffen. Nach Angaben der Europäischen Kommission und der EPPO Global Database gibt es mittlerweile auch vermehrt Sichtungen in Städten wie Hannover, Leipzig und Berlin.
Die Ausbreitung kann auf mehreren Wegen erfolgen: Über Pflanzen- und Verpackungsmaterial kann die Wanze in neue Regionen gelangen. Zudem ist sie flugfähig und kann sich dadurch auch eigenständig weiterverbreiten.
Experten beobachten die Entwicklung deshalb genau. Besonders wichtig ist es, neue Vorkommen zu erkennen, damit sich der Schädling nicht noch weiter ausbreitet.
Sie sind nicht zu wechseln!
Marmorierte Baumwanze breitet sich weiter aus – jetzt auch in Berlin
und Leipzig
/ Gottfried Czepluch
Die Marmorierte Baumwanze breitet sich in Deutschland weiter aus. Ursprünglich stammt der Schädling aus Ostasien und gelangte vermutlich über Transportkisten zunächst nach Nordamerika und später nach Europa. Nach Funden unter anderem in Stuttgart, Freiburg, Lindau, München und Hamburg zeigen aktuelle Karten der Europäischen Kommission und der EPPO Global Database nun auch eine zunehmende Verbreitung in Hannover, Leipzig und Berlin.
Für Landwirtschaft und Garten kann die Wanze zum Problem werden: Sie sticht Früchte und andere Pflanzenteile mit ihrem Rüssel an, gibt dabei Speichel in das
Gewebe ab und saugt Pflanzensaft auf. Dadurch können Verformungen, Verfärbungen und Schäden am Gewebe entstehen. Betroffen sind mehr als 300 Pflanzenarten – darunter Äpfel, Birnen, Kirschen, Himbeeren, Tomaten, Paprika, Rosen und Sommerflieder.
Wer eine verdächtige Wanze entdeckt, sollte den Fund möglichst melden und dokumentieren. Dafür kommen beispielsweise naturkundliche Beobachtungsportale wie iNaturalist oder Naturgucker infrage. In Bayern können Sichtungen zusätzlich an die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft gemeldet werden.
Habt ihr die Marmorierte Baumwanze bei euch schon entdeckt?











