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Glück auf dem Teller, kann so einfach sein, Käsebrot sowas von lecker

Währenddessen kann die Füllung vorbereitet werden. Den Fetakäse mit den Fingern oder einer Gabel zerbröseln. Kasseri grob reiben und mit dem Feta vermischen. Oregano dazugeben. Wer möchte, gibt noch etwas schwarzen Pfeffer hinein. Zusätzliches Salz braucht man normalerweise nicht, da Feta bereits recht salzig ist.

Wenn der Teig aufgegangen ist, auf eine leicht geölte Arbeitsfläche geben und kurz mit den Händen zusammendrücken. Anschließend in etwa 8 bis 10 möglichst gleich große Portionen teilen.

Jede Portion zunächst zu einer Kugel formen. Danach mit den Fingern oder einem Nudelholz zu einem kleinen Fladen drücken. Er muss nicht perfekt rund sein – gerade die etwas unregelmäßige Form sieht nach dem Braten schön hausgemacht aus.

Etwas von der Käsemischung in die Mitte geben. Dabei nicht zu sparsam sein, aber rundherum einen Rand frei lassen. Die Teigränder über der Füllung zusammenziehen und sorgfältig verschließen.

Jetzt die gefüllte Teigkugel mit der Naht nach unten legen und vorsichtig flach drücken. Dabei langsam arbeiten, damit der Teig nicht reißt und der Käse nicht herausgedrückt wird. Am Ende sollte ein flacher, länglicher oder runder Fladen entstehen.

Eine große beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze stellen und ganz leicht mit Olivenöl bestreichen. Zu viel Öl ist nicht nötig – die Käsebrote sollen eher gebraten als frittiert werden.

Die ersten Fladen in die warme Pfanne legen. Je nach Dicke ungefähr 3 bis 4 Minuten von der ersten Seite braten. Sobald die Unterseite goldbraun geworden ist, vorsichtig wenden.

Die zweite Seite ebenfalls etwa 3 Minuten braten. Die Hitze sollte dabei nicht zu hoch sein. Bei starker Hitze wird der Teig außen schnell dunkel, während er innen noch nicht richtig durchgebacken ist und der Käse kaum Zeit zum Schmelzen bekommt.

Besonders bei etwas dickeren Fladen hilft es, die Pfanne für ein bis zwei Minuten mit einem Deckel abzudecken. Dadurch bleibt mehr Wärme in der Pfanne und der Käse im Inneren schmilzt wunderbar.

Die fertigen Käsebrote auf einen Teller geben und kurz ruhen lassen. Wer sie besonders weich mag, kann sie anschließend mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Dadurch bleibt die Oberfläche geschmeidiger.

Dann kommt für mich der schönste Moment: ein Brot noch warm auseinanderziehen. Wenn innen der Käse weich und cremig ist und sich beim Auseinanderziehen kleine Käsefäden bilden, sind sie genau richtig geworden.

Die restlichen Käsebrote auf dieselbe Weise braten. Falls sich in der Pfanne verbrannte Mehl- oder Käsereste sammeln, diese zwischendurch mit Küchenpapier entfernen und bei Bedarf wieder ganz wenig Öl hineingeben.

So werden sie besonders lecker

Am wichtigsten ist tatsächlich die Temperatur der Pfanne. Lieber etwas länger bei mittlerer Hitze braten als schnell auf höchster Stufe. So bekommt man diese appetitlichen goldbraunen Stellen, ohne dass das Brot verbrennt.

Bei der Füllung kann man problemlos nach dem eigenen Geschmack gehen. Eine Mischung aus Feta und Gouda wird beispielsweise etwas milder. Mit Mozzarella wird die Füllung besonders weich und zieht schöne Fäden. Wer es kräftiger mag, nimmt zusätzlich etwas Bergkäse.

Auch frische Kräuter passen hinein. Petersilie, Schnittlauch oder etwas Dill zusammen mit Feta ergeben eine sehr schöne Füllung. Ich würde allerdings nicht zu viele verschiedene Zutaten verwenden. Gerade die einfache Kombination aus warmem Brot und Käse macht dieses Rezept so gut.

Wer möchte, kann außerdem sehr fein geschnittene Frühlingszwiebeln unter den Käse mischen. Auch ein wenig Paprikapulver oder Chiliflocken passen dazu.

Die Käsebrote schmecken direkt aus der Pfanne am besten. Dazu braucht es eigentlich nichts weiter. Ein Klecks Kräuterquark oder Joghurt-Dip passt trotzdem wunderbar dazu. Mit einem frischen Salat werden sie schnell zu einem einfachen Abendessen.

Übrig gebliebene Stücke kann man am nächsten Tag kurz in einer trockenen Pfanne erwärmen. Das gefällt mir deutlich besser als die Mikrowelle, weil die Außenseite wieder leicht knusprig wird und der Käse innen erneut schmilzt.

Und genau deshalb gehört dieses Rezept für mich zu den einfachen Dingen, die man immer wieder macht. Keine komplizierten Zutaten, keine besondere Küchenausrüstung und trotzdem steht am Ende ein Teller voller goldbrauner, weicher Käsebrote auf dem Tisch.

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