Methode 1: Der Wassertest
Für diesen Test brauchen Sie lediglich ein ausreichend hohes Glas oder eine Schüssel mit kaltem Wasser.
Legen Sie das ungekochte Ei vorsichtig hinein und beobachten Sie, was passiert.
Das Ei liegt flach auf dem Boden:
Das spricht normalerweise für ein relativ frisches Ei. Die Luftkammer ist noch klein und das Ei besitzt wenig Auftrieb.
Das Ei steht am Boden zunehmend aufrecht:
Das Ei ist bereits älter. Seine Luftkammer hat sich vergrößert. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass es verdorben ist.
Das Ei steigt nach oben oder schwimmt:
Jetzt ist die Luftkammer bereits deutlich größer. Das Ei ist entsprechend älter und sollte vor einer Verwendung besonders sorgfältig geprüft werden.
Hier entsteht häufig das Missverständnis.
Im Internet liest man oft:
„Schwimmt das Ei, ist es faul.“
So einfach ist es nicht.
Der Wassertest zeigt hauptsächlich, wie groß die Luftkammer geworden ist. Er ist deshalb ein praktischer Frischetest, aber kein sicherer Verderbtest.
Wenn ein älteres Ei beim Wassertest auffällig ist, kommt deshalb die wichtigste Prüfung erst danach.





