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Wie man selbstgemachtes Brennnesselshampoo aus dem eigenen Garten herstellt

Das Grundrezept funktioniert schon so hervorragend, lässt sich aber ganz einfach an individuelle Haarbedürfnisse anpassen. Hier sind einige optionale, einfache Zutaten, die Sie hinzufügen können. Wenn Sie diese verwenden möchten, erfahren Sie hier genau, wie und warum sie die Mischung verbessern.

1. Schachtelhalm (Gewöhnliche Gartenpflanze)

Warum es besser ist: Schachtelhalm ist ein weiteres sehr häufiges Unkraut, das in Gärten, Höfen und Feuchtgebieten vorkommt. Er ist unglaublich reich an Kieselsäure, einem natürlichen Mineral, das das Haar kräftiger, dicker und weniger bruchanfällig macht.
Zubereitung: Geben Sie eine kleine Handvoll frischen oder getrockneten Schachtelhalm zusammen mit den frischen Brennnesselblättern in die Schüssel. Übergießen Sie beide Pflanzen mit kochendem Wasser und lassen Sie sie ziehen. Seihen Sie die Flüssigkeit anschließend ab, wie Sie es auch beim Grundrezept tun würden.
2. Rosmarin (häufige Gartenpflanze)

Warum es besser ist: Rosmarin regt die Durchblutung der Kopfhaut an, was das Haarwachstum fördern und juckende Kopfhaut oder Schuppen lindern kann. Außerdem verleiht er dem Shampoo einen sehr sauberen, frischen Duft.
Zubereitung: Geben Sie zwei bis drei frische Rosmarinzweige zusammen mit den Brennnesseln in das heiße Wasser und lassen Sie sie ziehen. Seihen Sie die Zweige zusammen mit den anderen Blättern ab, bevor Sie die Seife hinzufügen.
3. Honig (Häufige Küchenzutat)

Warum es besser ist: Honig ist ein natürlicher Feuchtigkeitsspender, das heißt, er zieht Feuchtigkeit an und speichert sie im Haar. Bei trockenem, strapaziertem oder krausem Haar macht Honig es weicher und verleiht ihm einen gesunden Glanz.
So wird es hinzugefügt: Geben Sie einen Esslöffel Honig zu Ihrem abgeseihten, warmen Brennnesseltee, bevor Sie die Seife hinzufügen. Rühren Sie gut um, bis sich der Honig vollständig aufgelöst hat, und geben Sie dann Ihre Kastilienseife hinzu.
4. Olivenöl oder Kokosöl (gängige Küchenzutat)

Warum es besser ist: Kastilienseife reinigt zwar sehr gut, kann aber das Haar manchmal etwas austrocknen. Die Zugabe einer kleinen Menge Öl reichert das Shampoo mit gesunden Fetten an, umhüllt die Haarsträhnen und schützt die Spitzen vor dem Austrocknen.
So wird es hinzugefügt: Geben Sie einen Teelöffel des gewählten Öls zusammen mit der Flüssigseife direkt in die fertige Flasche. Da sich Öl und Wasser auf natürliche Weise trennen, müssen Sie die Flasche vor jedem Gebrauch kräftig schütteln.
Wichtige Sicherheitstipps
Bevor Sie Ihr selbstgemachtes Shampoo verwenden, sollten Sie einige Sicherheitsregeln beachten. Erstens: Achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht mit chemischen Unkrautvernichtungsmitteln oder Insektensprays behandelt wurden. Zweitens: Obwohl Brennnessel und Kernseife Naturprodukte sind, können sie allergische Reaktionen auslösen. Testen Sie daher am besten einen kleinen Tropfen Shampoo auf der Innenseite Ihres Handgelenks und warten Sie 24 Stunden, um sicherzustellen, dass Ihre Haut nicht gerötet oder juckend reagiert. Drittens: Selbstgemachte Shampoos enthalten keine betäubenden Chemikalien, wie sie in handelsüblichen „tränenfreien“ Produkten vorkommen. Die Seife brennt in den Augen, daher sollten Sie Ihre Augen beim Ausspülen fest geschlossen halten.

Ein letzter Hinweis zur Lagerung

Da dieses selbstgemachte Shampoo mit einem frischen, wasserbasierten Pflanzentee zubereitet wird und keine chemischen Konservierungsstoffe enthält, verdirbt es, wenn es zu lange in einer warmen, feuchten Dusche steht. Bewahren Sie Ihr Brennnessel-Shampoo am besten im Kühlschrank auf. Dort bleibt es etwa zwei bis drei Wochen frisch. Sollte es einmal sauer riechen oder besonders trüb aussehen, entsorgen Sie es einfach und bereiten Sie eine frische Portion zu.

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