Blog

Nelken bei hohem Blutzucker: Warum dieses alte Hausmittel plötzlich wieder so viele Menschen interessiert

Es gibt Lebensmittel, die jahrelang unbeachtet im Küchenschrank stehen – bis man irgendwann hört, was andere Menschen damit machen.

Bei mir waren es Gewürznelken.

Ich kannte sie eigentlich nur aus der Weihnachtszeit. Zwei oder drei Nelken kamen in den Glühwein, manchmal steckte meine Mutter sie in eine Orange, und meine Großmutter verwendete sie für Rotkohl, Kompott oder eingelegte Früchte.

Danach wanderte das kleine Gewürzglas wieder nach hinten in den Schrank.

Bis ich eines Tages einen Beitrag las, in dem jemand behauptete, jeden Morgen Nelken zu kauen. Angeblich seien dadurch seine Blutzuckerwerte deutlich besser geworden.

Unter dem Beitrag standen unzählige Kommentare.

„Das hat meine Oma schon gemacht.“

„Ich trinke jeden Morgen Nelkenwasser.“

„Seitdem sind meine Werte viel besser.“

Und natürlich auch die besonders spektakulären Aussagen:

„Mit Nelken habe ich meinen Diabetes besiegt.“

Spätestens bei solchen Sätzen sollte man genauer hinschauen.

Denn zwischen einem interessanten traditionellen Hausmittel und einem angeblichen Heilmittel liegt ein gewaltiger Unterschied.

Trotzdem ließ mich das Thema nicht los.

Lesen Sie diesen Artikel weiter: Klicken Sie unten auf Weiter.