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Haben Sie sich jemals ein Glas Wein vor die Nase gehalten und sich gefragt, wie viel Sie einschenken sollen? Für viele gilt: je mehr, desto besser. Doch bei der Dosierung geht es nicht um Großzügigkeit, sondern um Erfahrung.
Die Form eines Weinglases ist nicht willkürlich. Sie ist so gestaltet, dass sie Aroma, Geschmack und Qualität des Weins optimal zur Geltung bringt. Ein richtig gefülltes Glas ermöglicht es dem Wein zu atmen, sich mit Sauerstoff anzureichern und sein volles Aroma zu entfalten.
Mal sehen, welches Glas richtig gefüllt ist und warum die Antwort so viele Menschen überrascht.
Vier Optionen
Stellen Sie sich vier identische Weingläser vor, die unterschiedlich hoch gefüllt sind.
Der Rest befindet sich auf der nächsten Seite.
Glas 1 – Sehr wenig Wein
Das erste Glas enthält nur sehr wenig Wein.
Obwohl die Menge ausreichend Platz für die Sauerstoffanreicherung bietet, ist sie zu groß.
Für eine normale Portion ist es zu klein und ähnelt eher einer professionellen Verkostung als einer Mahlzeit oder einem geselligen Beisammensein.
Glas 2 – Halb voll
Das zweite Glas scheint recht großzügig zu sein.
Viele glauben, dies sei die ideale Menge, doch in Wirklichkeit schränkt sie bereits den Raum ein, den der Wein benötigt, um seine Aromen voll zu entfalten.
Glas 3 – Ideale Menge
Das dritte Glas ist bis knapp unterhalb der breitesten Stelle der Schale gefüllt.
Dieses Niveau wird von den meisten Weinexperten empfohlen, da es das ideale Gleichgewicht zwischen Menge und dem für die Sauerstoffanreicherung notwendigen Raum bietet













