Wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, aber keine große Torte backen möchte, mache ich sehr gern Napoleon im Glas. Dieses Dessert sieht hübsch aus, lässt sich wunderbar portionieren und erinnert geschmacklich an den klassischen Napoleon-Kuchen: viele feine, knusprige Brösel und dazwischen eine weiche, cremige Vanillefüllung.
Gerade wenn Besuch kommt, finde ich Desserts im Glas besonders praktisch. Man muss später nichts schneiden, keine perfekten Tortenstücke hinbekommen und kann alles schon vorher vorbereiten. Die Gläser kommen einfach aus dem Kühlschrank auf den Tisch. Und meistens sind sie erstaunlich schnell leer.
Das Rezept ist außerdem viel unkomplizierter, als es auf den ersten Blick aussieht. Statt mehrere dünne Böden auszurollen und einzeln zu backen, bereiten wir aus Mehl und kalter Butter kleine Brösel zu. Diese werden in der Pfanne goldbraun geröstet und anschließend mit einer selbst gekochten Vanillecreme geschichtet.
Zutaten
Für etwa 5–6 Dessertgläser:
Für die knusprigen Brösel
250 g Mehl
150 g kalte Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
Für die Vanillecreme
500 ml Milch
2 Eigelb
80 g Zucker
40 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
30 g Butter
Zum Bestreuen nach Wunsch:
etwas Puderzucker
einige zusätzliche Brösel
Zubereitung
Zuerst bereite ich die Brösel vor. Dafür das Mehl in eine größere Schüssel geben und mit Zucker und einer kleinen Prise Salz vermischen.
Die Butter sollte wirklich kalt sein. Direkt aus dem Kühlschrank lässt sie sich am besten auf einer groben Küchenreibe reiben. Die Butterflocken anschließend zum Mehl geben.





